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04. Oktober 2012 - Berlin-Marathon Speedskating

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglauffreunde!

Letztes Wochenende bestritt ich wohl einen meiner verrücktesten Wettkämpfe überhaut. Ich startete beim 39.Berlin-Marathon auf Speedskates! Dies ist mit Abstand der wichtigste Wettkampf in der Speedsakting-Szene und er war somit mit allem besetzt, was weltweit Rang und Namen hat. Ziel des 7000 Starter umfassenden Feldes, war natürlich wie immer ein neuer Weltrekord. Gerade Berlin mit seiner sehr schnellen Strecke ist dafür prädestiniert und eine Zeit unter einer Stunde war das erklärte Ziel! Für mich konnte das Ziel nur heißen, ohne Sturz und unverletzt über die Ziellinie zu kommen. Gerade die wahnsinnig hohen Geschwindigkeiten um zum Teil 50-60km/h auf den schmalen Skates, sind für mich sehr gewöhnungsbedürftig und gerade in den Kurven sehr nervenaufreibend. Meiner Form betreffend, war ich mir auch nicht so sicher, schließlich hatte nach der guten Testwoche einen 3 tägigen Infekt und konnte somit fast nichts vor dem Marathon trainieren. Ich startete im Eliteblock und  versuchte so lange wie möglich in der Spitze mit zu laufen. Das Tempo war echt brutal und ich musste vom ersten Meter weg Vollgas gehen! Nach einem „Fast-Sturz“ in einer Spitzkehre bei km 17, musste ich mich wieder zurück in die Spitze kämpfen und ging schließlich „blau“. Mit ziemlich dicken Beinen musste ich dann nach 21 km abreißen lassen und alleine weiter kämpfen. Im Nachheinen kein Wunder, zur Überraschung für mich selber lief ich laut Ergebnisliste die erste Hälfte  in 31:31min ( 40,17 km/h Schnitt !!!! über den Halbmarathon ) und wusste nun warum ich die Spitze ziehen lassen musste. Nach und nach bildete sich dann um mich herum eine kleine Gruppe von abgehängten Skatern und jeder war froh, nicht alleine den Rest bis ins Ziel laufen zu müssen. Nach 42,195km kam ich schließlich mit einer Endzeit von 1:08:18Std als 77.ins Ziel. Dies endspricht einem Marathonschnitt von 37,07 km/h! Damit konnte ich gut leben, schließlich merkte ich doch ziemlich deutlich, dass ich ein paar Tage vorher noch krank war. Außerdem ging es für mich auch um viel Spaß und um eine neue Erfahrung! Noch nie war ich auf Skates mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs und ich verspreche mir davon auch einige Fortschritte in meiner Sportart!  Der Sieger Ewen Fernandez aus Frankreich, lief übrigens am Ende in 1:00:04Std einen neuen Streckenrekord!

Bis bald, Euer Fibs! 

24. September 2012 - Herbstleistungskontrolle

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skifreunde!

Ich möchte Euch kurz von der Herbstleistungskontrolle berichten. Unsere Testwoche bestand wie auch schon im Sommer aus Labortests (cl Abbruchtest und Schubtest) auf dem Laufband, einem 10km Crosslauf, einem 15km skating Rollerwettkampf und aus einem  cl Skihallensprint. Die Labortests verliefen für mich beide sehr gut und ich konnte mich zum Teil sehr deutlich gegenüber dem Sommertests steigern! Der Cross hin gegen, war wirklich schwach. Ich hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und blieb mit Platz 9 deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Dann der Rollerwettkampf, der in diesem Jahr eine Besonderheit war. Zum ersten Mal liefen wir gemeinsam mit den Biathleten, was für uns natürlich eine besondere Motivation darstellte! Hier wurde ich nach einem kämpferisch starken Rennen 2. und machte meine Crossleistung wieder vergessen. Sehr zufrieden blickte ich nun zum Skihallensprint und wollte meinen 2.Platz aus dem Sommer bestätigen. Doch leider kündigte sich über Nacht ein Infekt an und ich musste auf den Sprint leider verzichten… Nun ist es wichtig schnell wieder fit zu werden, um dann voll gestärkt in die weiteren Trainingslager gehen zu können.

Bis bald, Euer Fibs!   

04. September 2012 - Bergtraining Davos/Andermatt und Speedskating

Abgelegt unter: Allgemein, Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglaufreunde!

Der  zweite große gemeinsame Lehrgang unserer neu formierten Nationalmannschaft führte uns für 14 Tage in die Schweiz. Bergtraining für eine Woche erst in Davos und anschließend in Andermatt .

Woche 1 in Davos: Bei perfekt sonnigem Wetter,  immer zwischen 18 und 25 Grad, hatten wir beste Bedingungen! Dadurch, dass wir zum ersten Mal im Sommer in diese Region gefahren sind, wurde jede Trainingseinheit zu einem Höhepunkt, gerade für das Auge. Unser Haupttrainingsmittel war dabei natürlich unser Bergroller. Mit ihm ging es an Anstiege wie zum Beispiel hoch ins Sertigtal und das  Dischmatal oder wir quälten uns rauf zum Albulapass. Bergtouren zu Fuß mit Skigangstöcken gab es natürlich auch. Unsere Gipfel hießen Jakobshorn und der Weissfluhgipfel, welche wir gleich von verschiedenen Richtungen erklommen.  Gesamt kamen wir auf viele unzählige Bergkilometer mit harten Höhenmetern, immer aber mit schönen Aussichten und Bergeindrücken belohnt!

Woche 2 Andermatt: Auch hier überwiegend das gleiche Bild. Bergtraining, Bergtraining, Bergtraining. Unser Bergroller sah Pässe wie den Sustenpass, den Nufenenpass und den Furkapass. Letztere waren uns schon aus unseren früheren Lehrgängen im Obergoms ( nur ein Tal weiter ) bekannt, aber es machte trotzdem wieder Spaß sich hinauf zu kämpfen. Zu Fuß und mit Stöcken ging es von Andermatt hoch zur Albert Heim Hütte oder auch über Umwege hoch zum Furkapass. Nur das Wetter war diesmal wechselhafter als in Davos und wir bekamen den einen oder anderen Regenschauer ab. Kurzum, es war ein super Lehrgang und das wichtigste ist bei solch harten Trainingslagern immer der Spaß welcher dabei nie zu kurz kam!

Außergewöhnliches Finale: Tim Tscharnke und ich nahmen sich anschließend, so zu sagen als besonders Lehrgangsfinale, einen etwas anderen Wettkampf vor. Der 13. Sächsische Schweiz Marathon in Forchheim stand auf dem Programm und diesen haben wir im Feld der Speedskater bestritten. Wir suchten uns quasi nochmal eine harte Wettkampfbelastung und wollten sehen, was unser Körper nach 2 harten Wochen noch so im Stande ist zu leisten. Außergewöhnlich deshalb, weil wir Speedskates an den Füßen hatten, und diese eine Technik beanspruchen, welche mit unserer Skilanglauftechnik nicht vergleichbar ist. Wer sich in der Szene auskennt weiß, dass da zum Teil Geschwindigkeiten um die 50-60 km/h gelaufen werden und dabei auch noch gesprintet und um jede Position gekämpft wird. Körperkontakt bei höchsten Geschwindigkeiten! Für Tim und mich ein großer Reiz und wir wollten uns auch nicht vor den Spezialisten verstecken. Nach einer Laufzeit von 1:14 Std über 42km ( 34 km/h Schnitt ), wurden wir am Ende 4. (Tim) und 6. Ein sehr gutes Rennen, schließlich kämpften wir bis zum Ende mit um den Sieg!

Nun bin ich wieder zu Hause in Oberhof und werde in Ruhe trainieren bevor die nächste Leistungskontrolle ansteht. 

  

Bis bald, Euer Fibs  

02. August 2012 - Sommerleistungskontrolle

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglauffreunde!

Nach einer Woche wohl verdienten Erholungsurlaubes mit meiner Familie, will ich Euch nun endlich von der letzten Sommerleistungskontrolle berichten. Diese Leistungskontrolle in Form einer Testwoche bestehend aus Labortests auf dem Laufband, eines Skihallensprints in klassischer Technik, eines 10km Crosslaufs und eines abschließenden 15km skating Rollerwettkampfes, war diesmal auch sehr stark international besetzt und ich kann Euch durchweg positiv gestimmt berichten!

Zuerst wie immer die beiden Laufbandtests  aus Abbruchtest in klassischer Technik und Schubtest. Beide absolvierte ich im Topbereich und konnte mich im Vergleich zum letzten vergleichbaren Sommertest deutlich steigern.

Weiter ging es mit dem Skihallensprint, der dieses Jahr durch eine sehr starke russische Sprintmannschaft aufgewertet wurde! Auch hier war ich sehr zufrieden und steigerte mich von Lauf zu Lauf. Als 12.im Prolog ging ich in die Finalläufe und kämpfte mich über  ¼Finale (3.Pl), Halbfinale (1.Pl) bis ins Finale vor. Dort wurde ich letztendlich 2.und konnte sehr zufrieden in die nächsten Wettkämpfe gehen. Diese waren ein 10km Crosslauf und als Abschluss ein 15km Roller skating Einzelstart. Auch hier die volle Russische Mannschaft um Alexander Legkov am Start und auch das Tschechische Team um Lukas Bauer war dabei! Im Cross (31.Pl) war ich mit meiner Zeit weniger zufrieden und lag deutliche 40 Sekunden über der letztjährigen Sommerzeit. Ich hatte ganz einfach keinen guten Tag erwischt und hakte das Rennen auch ganz schnell ab um am nächsten Tag wieder ums Podium kämpfen zu wollen. Gesagt getan. Mit Platz 7 im internationalen Feld und der 3.besten Laufzeit aller deutschen Starter verfehlte ich mein gestecktes Ziel zwar ziemlich knapp, war aber dennoch nicht ganz unzufrieden. Es war ein ordentlicher Rollerwettkampf und gerade mit dem Wissen, alle Tests der ganzen Woche absolviert zu haben, stellte sich nun ein super motivierendes Gefühl für die nächsten Aufgaben und Wochen ein. Gerade der Sprint war ein Ausrufezeichen und zeigte deutlich, dass mein Training die richtige Wirkung zeigt! Es macht wahnsinnig viel Spaß und es kann sehr gerne so weiter gehen!

 Weiter geht’s nun für mich mit einem gemeinsamen Training mit der gesamten Norwegischen Mannschaft, welche für 10 Tage hier nach Oberhof kommt! Dies wird sicher wieder sehr hart, aber ich freue mich schon sehr auf Petter und Co!

Bis bald Euer Fibs!

01. Juli 2012 - Rennsteigstaffellauf und Trainingslager Gardasee

Abgelegt unter: Allgemein

Hallo Sportfreunde!

Nach einigen Monaten, will ich mich nun endlich wieder mal bei Euch melden!

Der erste richtige Höhepunkt unseres Sommertrainings liegt hinter uns!

Sieg beim 14.Rennsteigstaffellauf über den legendären Rennsteig von Blankenstein nach Hörschel über 170,1 km!

Alles begann anlässlich unseres Trainingsauftakts Anfang Mai.

Unsere neu formierten Trainingsgruppen unter Führung unseres neuen Bundestrainers Frank Ullrich, steckte die ersten Wochen des neuen Trainingsjahres ab und es viel immer wieder der Rennsteigstaffellauf am 16.6.12! Gerade bei solch einem Kultlauf  kann man als Team zusammen wachsen und gemeinsam ein großes Ziel verfolgen! Und dieses Ziel konnte da nur heißen? Richtig! Endlich wieder ein Sieg beim 2. größten Laufereignis in Thüringen! Also stellten wir eine 10 Mann Skilanglaufstaffel ( Marschall, Meingast, Heinz, Bing, Wick, Filbrich, Cebulla, Weisheit, Koch, Wohleben ) aus unseren aktuellen Trainingsgruppen und „Ehemaligen Langlaufassen“ zusammen und planten den Kampf um den Sieg. Das dies angesichts der Topstaffeln um die Leichtathleten vom Town und Country-Haus/ Laufteam Ohra-Hörsel-Energi (Rekordsieger und Halter des Streckenrekords), Sport Hoffmann + TU-Ilmenau-Team , Rennsteiglaufverein 1 oder Team Laufladen Jena nicht leicht, sondern unglaublich schwer werden würde, erübrigt sich beim Lesen der einzelnen Starter. Zig Halbmarathon und Marathon Sieger der letzten Jahre tauchen da auf und nicht selten waren auch richtige Profis zu finden. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartete Duell zwischen uns „Günters Männer ohne Waffen“ und dem Town und Country-Haus/ Laufteam Ohra-Hörsel-Energi. Das Dauerduell der letzten 4 Jahre. Stand 3:1 für die Leichtathleten.

Unser Vorsprung betrug zur Hälfte des Rennens zwar einmal fast mehr als 15 Minuten, sicher konnten wir aber erst auf der letzten der 10 Strecken sein und gewannen mit gerade einmal 3:11min Vorsprung. Oder in Prozent ausgedrückt, mit nur 0,5% Vorsprung! Riesig war die Freude über den Sieg und die daraus resultierende Top-Zeit von 10:23:23 Stunden! Das entspricht einem Schnitt von 3:38 min/km über 171,1 km! Neuer Stand:  3:2 für die Leichtathleten und für uns ein neuer 2.Stern auf dem Laufdress!

Danke an das Organisationsteam um unseren Sponsor Günter Oßwald und das ganze Trainerteam!

So kann es für unser Skilanglaufteam weiter gehen!

 

Und das am besten gleich beim ersten richtig harten Bergtrainingslager des Jahres am Gardasee. Wir wohnten wie immer im schönen Hotel San Giacomo am Fuße des Monte Altissimo. Ein Gebiet wo ich mich mittlerweile derart auskenne, als sei ich dort in den Bergen aufgewachsen. Nun schon zum 12.mal ging es für mich an die Passstraßen des Monte Baldo und in die Berge rund um den Gardasee. An jedem Vormittag rollerten wir mit Bergrollern, oder fuhren mit dem Mountainbike die Pässe hoch, um am Nachmittag nochmals zu Fuß in die Berge zu gehen. Wirklich kein Zuckerschlecken, aber es hatte sich ja in den letzten Jahren immer bewährt und ausgezahlt.

Das Wetter hatte dieses Jahr nur Gutes parat und wir wurden jeden Tag von sonnigen und 30 Grad warmen Bedingungen verwöhnt.

Alles in Allem verlief die Woche viel versprechend gut und ich denke, dass sich 17000 Höhenmeter in 9 Tagen durchaus sehen lassen können!

Bis bald und zur Testwoche in Oberhof. Euer Fibs!     

23. März 2012 - WC Falun

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglaufreunde!
Aus und vorbei! Die Saison 2011/2012 ist mit dem Weltcupfinale in Falun zu Ende gegangen. Diese finale Mini-Tour bestehend aus einem cl Sprint in Stockholm (Platz 41), einem sk Prolog (Platz 35), einem 15km cl Massenstart (Platz 12) und eines 15km sk Verfolgers (Platz 25), konnte ich als gesamt 25. abschließen. Gerade der 12.Platz im cl Massenstart war dabei nochmal ein guter Wettkampf von mir und ich lief eines meiner besten Rennen in der Saison. Es war ein sehr schweres Finale auf sehr schweren Strecken rund um den berühmten „Mörderbakken“. In allen Wettkämpfen wurde uns Läufern noch einmal alles abverlangt. Die Schneeverhältnisse waren immer extrem schwer und ich glaube jeder einzelne war am Ende froh das es vorbei war.
Zeit um eine kurze Bilanz zu ziehen.
Diese Saison habe ich von Anfang an als eine Art Zwischensaison betrachtet. Eine Saison zum lernen und zum ausprobieren. Gemeinsam mit Axel stellte ich im Training alles um und setzte in allen Bereichen neue Reize. Für mich gab es dabei unglaublich viel zu lernen und auch zu erspüren. Gerade in Richtung Olympia Sotschi wollten wir für uns neue und innovative Wege im Training gehen und es stellten sich oft Fragen wie:  Funktioniert das Training? Wie verkraftet dies mein Körper? Komme ich damit wieder zurück in die absolute Weltspitze? Es war aber von Anfang an klar, dass es ein Prozess werden würde. Ein langer Weg, welcher natürlich viel Zeit und auch zähe Geduld braucht. Dieses Jahr bildete Teil 1 von 3 Teilen auf dem Weg nach Sotschi und so will ich auch meine Saisonergebnisse analysiert wissen.  
Einen großen Leistungssprung konnte ich (NOCH) nicht verzeichnen, aber es gelangen mir dennoch einige Verbesserungen im Vergleich zu den letzten Jahren. Zum einen der Gesamtweltcup. Noch nie konnte ich so viele Weltcuppunkte sammeln, wie in dieser Saison! Mit Platz 25 steigerte ich mich auch wieder im Vergleich zu den letzten Jahren. Desweiteren wurde ich 18.im Distanzweltcup, so gut wie seit 6 Jahren nicht mehr! Ein weiterer Gradmesser ist auch der aktuelle Fis-Punktewert, welchen ich auch fast wieder halbieren konnte.
Es war ein ordentliches Jahr und ich kann auch hier und da zufrieden sein! Ganz in Ruhe werden wir uns nun zusammen setzen und weiter analysieren, um dann mit den richtigen Rückschlüssen weiter am Olympiaplan zu arbeiten!
Ich danke allen Fans für die Unterstützung und dass feste Daumen drücken!
Bis bald, Euer Fibs     

12. März 2012 - WC Oslo

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglauffreunde!
Die Königsdisziplin über 50km cl Massenstart am legendären Holmenkollen. Für jeden Skilangläufer ein absolutes Highlight in der Saison. Irgendwie freue ich mich immer wieder auf diese Strapazen und es geht immer ein gewisser Reiz voraus.  Dieses Jahr sollte der lange Kanten besonders schwer und lange (2:32 Std!!!)  werden! Es herrschten extrem warme Bedingungen und der Schnee war sehr, sehr schwer und langsam. Dazu war der Schnee sehr schmutzig und einmal mehr war das Skimaterial entscheidend. Es wurde schließlich  einer der härtesten 50er überhaupt. Die Fans waren wieder zu tausenden an der Strecke und feuerten und fantastisch an. Jede Runde gab es dazu noch Bonussprints um Weltcuppunkte, welche das Renntempo noch verschärften!!! Irrtümlicher Weiße wird ja immer auf einschlägigen Skilanglaufseiten von einem langsamen Rennverlauf und taktischen Geplänkel gesprochen, was aber wirklich nicht der Wahrheit entspricht! Das Tempo ist gerade durch die Einführung der Bonussprints immer gewaltig hoch und wirkt vielleicht im TV ein wenig langsamer. Gelaufen wurden 6 Runden auf einer sehr schweren 8,3km Runde. Diese Runde hat so viele Höhenmeter, das man über 50km genau 2000HM bezwingen muss. Von Beginn an konnte ich mich in der Spitzengruppe behaupten und ich bekam auch ein paar Weltcuppunkte beim ersten Bonussprint. Dann wurde es von Runde zu Runde immer schwerer für mich und ich wurde müde. Ab Runde 3 hatte ich Krämpfe in den Adduktoren beider Beine. 25km mit Krämpfen laufen zu müssen, war wirklich brutal und deprimierend! Mit viel aufopferungsvollem Kampf, biss ich mich aber an der Spitzengruppe fest und wurde am Ende mit 27 Sekunden Rückstand 26. Kein gutes Ergebnis und ich wollte ganz sicher mehr, aber mit krampfenden Beinen war einfach nicht mehr drin. So ein 50er hat immer viele Höhen und Tiefen, dieses Jahr leider mehr Tiefen. Mit ein wenig Traurigkeit geht es jetzt weiter nach Falun zum Weltcupfinale der besten 50 Langläufer. Drückt mir beide Daumen!
Euer Fibs

06. März 2012 - WC Lahti

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglauffreunde!
Nach meinen doch schwer wiegenden Magen Darm Infekt, welcher mich einiges an Kraft gekostet hat, ging es für mich in die Vorbereitung auf die letzten Weltcuprennen der Saison. Es galt nochmal richtig viel zu trainieren, schließlich standen in Lahti 30km im Duathlon auf dem Programm und in Oslo werden es  50km cl im Massenstart sein. Nicht zu vergessen, das Weltcupfinale in Falun mit noch 4 harten Rennen! Gesagt und getan, es ging aus dem vollen Training heraus in den Wettkampf im Lahti. In der Vergangenheit immer ein extrem schweres Rennen, weil die Strecken in Lahti zu den anspruchsvollsten gehören. Der klassische Part lief sehr gut. Ich war von Anfang an immer dabei und konnte auch bei den Bonussprints voll um Zusatzweltcuppunkte (gesamt  ersprintete ich 12) laufen. Dann der skating Abschnitt, wo es von Beginn an schwer lief. Ich hatte Krämpfe in den Beinen und auch nicht den besten Ski unter den Füßen. Kämpfen konnte ich aber dennoch und beendete das Rennen als 24. in den Weltcuppunkten. Zufrieden war ich mit dem Rennen nicht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich nach meiner Krankheit und Ausfällen viel trainieren musste, hätte es schlechter laufen können… Nun geht es weiter nach Oslo, wo dann die Königsdisziplin über 50km cl anstehen!
Drückt mir beide Daumen!
Euer Fibs!

19. Februar 2012 - Magen-Darm Infekt verhindert WC Start

Abgelegt unter: Allgemein

Hallo Skilanglauffreunde!

Ein Magen-Darm Infekt hat mir einen Start am Weltcupwochenende in Szklarska Poreba zu Nichte gemacht! Auf der Anreise nach Polen war noch alles ok, aber Freitagmittag begann leider das Unheil. Heute geht es mir den Umständen entsprechend wieder besser und ich bereite mich nun auf den Weltcup in Lahti vor! Drückt mir die Daumen, dass mich der Infekt nicht zu viel Kraft gekostet hat und ich übernächste Woche gute Rennen bestreiten kann!

Euer Fibs!

13. Februar 2012 - WC Nove Mesto

Abgelegt unter: Sportliche Erfolge

Hallo Skilanglauffans!

Der nächste Weltcup ist Geschichte und ich will Euch kurz auf das Laufende bringen. Der 30km cl Massenstart ist eines meiner absoluten Lieblingsrennen und gerade deshalb freute ich mich ganz besonders auf Nove Mesto. Ich nahm mir viel vor, schließlich gab es auch wieder 4mal Bonussprints um Weltcuppunkte. Der Startschuss fiel und es entwickelte sich von Beginn an ein brutal schnelles Rennen. Besonders die Schweden mit Top Ski ausgestattet, machten enorm Druck und ich merkte schnell, dass ich nicht so richtig mit kam. Der Ski rutschte wie auch schon in Rybinsk nicht so richtig und ich merkte bei jedem Schritt ein stumpfes Gefühl. Mit jedem Schub baute sich mehr und mehr  Wiederstand auf und  ich musste meine Renntaktik umstellen, welche nur mitlaufen heißen konnte. Mit großen Einsatz ergatterte ich mir wenigstens beim ersten Bonussprint mit Platz 8 noch 3 WC-Punkte, viel dann aber Position für Position zurück. Bei Km 20 musste ich dann zur Spitzengruppe endgültig abreisen lassen und beendete das Rennen letztendlich als 40. Ziemlich enttäuscht und den vielen vergebenen Punkten hinterher trauernd blickte ich auf die Staffel am zweiten Tag. Jochen schenkte mir zum Glück wieder das Vertrauen unsere 1.Staffel anzulaufen und ich sollte ihn nicht enttäuschen. Diesmal mit Tobi seinem Ski (Danke dir Tobi!!!) laufend, konnte ich jede Tempoverschärfung problemlos mitgehen. Endlich war wieder ein gutes Gefühl da und ich hatte auch Spaß am Laufen. Bis, ja bis mir nach 5km die Stockschlaufe meines linken Stocks riss. Ich hatte keine andere Wahl und musste den Stock wechseln. In der Hektik des Rennens bekam ich leider den falschen Stock mit einer rechten Schlaufe und vergas kurzzeitig die cl Technik und baute reflexartig skating Schritte ein. Ohne mir aber einen Vorteil zu verschaffen ( aber schriftliche Verwarnung der Jury ) merkte ich meinen Fehler und lief mit falschen rechten Stock cl weiter und bekam zum Glück 200m weiter einen richtigen Stock. Mit viel Adrenalin schaffte ich den verloren Anschluss wieder und wechselte in der Spitzengruppe auf Hannes, welcher unsere 2.Position lief. Am Ende wurden wir im Sprint einer 7 köpfigen Spitzengruppe 5.und können damit eigentlich ganz zufrieden sein!

Weiter geht es nun für mich im polnischen Szklarska Poreba, wo ein 15km cl Einzelstart auf dem Programm steht.

Bis bald Euer Fibs!   

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